Reiten

Ich möchte hier auf dieser Seite etwas näher auf das Thema zum Reiten mit meinen Pferden eingehen.

Ich arbeite auf natürlicher pferdegerechter Basis mit meinen Tieren und das möchte ich auch in meinen Reitstunden vermitteln. Dazu gehört auch die Gewichtsbeschränkung von 95 kg für den Reiter.

Die meisten Pferde wurden von mir gerettet (siehe andere Seiten) und fristeten vor dem Einzug auf meine Ranch ein Leben im „Wachkoma“. Wie das ist?? Die Pferde funktionieren für den Menschen ohne wenn und aber. Für manche Reiter bestimmt die Erfüllung!!

Da ich das Natural Horsemanship lebe, möchte ich meine Pferde mit ihrer eigenen Würde und ihrem Charakter. Deshalb funktionieren die Pferde nicht mechanisch oder abgestumpft sondern auf feine Druck- und Gewichtshilfen. Darauf sollte sich jeder Reiter einstellen. Es passiert sehr oft, dass die Reiter versuchen meine Pferde zu korrigieren anstatt an sich etwas zu ändern.
Zum Natural Horsemanship gehört ebenso der Umgang mit dem Pferd vor und nach dem Reiten. Auch das kann jeder bei mir erlernen.
Ich biete geführte Geländeritte an, dafür stelle ich meine Pferde für Fremdreiter zur Verfügung. Ich verleihe mein Herzblut und ich möchte, dass Ihr entsprechend mit den Pferden umgehen könnt.

Leider kam es in letzter Zeit häufig vor, dass Geländeritte gebucht werden und ich feststellen musste, dass viele Leute sich bei Ihren Reitfähigkeiten stark überschätzen. Ich lasse fortan jeden auf dem Reitplatz vorreiten, dabei wird vielen Reitern klar was sie wirklich können.

bronco

Ich erwarte von einem Reiter, der mit meinen Pferden ins Gelände möchte:

  • einen unabhängigen Sitz  = Sitzen mit der Bewegung des Pferdes ohne zu schieben und gegen die natürliche Bewegung des Pferdes zu arbeiten, sich nicht mit den Beinen, Knien oder Händen fest zu krallen am Besten man kann ohne Sattel und Trense alle Gangarten reiten
  • dass er mit Focus reitet = mentaler Willen ein Ziel zu erreichen, der Blick des Reiters schaut immer in die Laufrichtung und starrt dem Pferd nicht auf die Ohren oder Hals
  • dass er ruhige Reiterhände und -beine hat  und nicht mit den Haken kickt
  • dass er den Unterschied zwischen Lenken, Biegen und Stellung kennt
  • und vor allem nicht der Meinung ist, dass man ein Pferd mit dem Zügel lenkt, durchpariert oder sich daran festhält

Das könnt Ihr ob Einsteiger, Umsteiger oder Leute die Lust haben ein neues, höheres Level mit dem Geschöpf Pferd zu erreichen bei mir lernen.

EIN PAAR STICHPUNKTE ZUM REITUNTERRICHT:    Bei mir gibt es Einzelunterricht, da ich der Meinung bin nur so kann ein Reitschüler gut lernen.                                               Genauso gehört bei mir Bodenarbeit und die Theorie über das Pferd zum Unterricht. Auch hier vertrete ich den Standpunkt, das ein Reiter das Wissen über Bewegungsabläufe, Verhalten und Reaktionsäußerungen des Pferdes kennen sollte.

Selbstverständlich muß jeder Reiter sein Pferd aufhalftern, holen, putzen und auch der richtige Umgang, wie Führen, Anhalten usw. wird erlernt.                                                      In den ersten Reiteinheiten wird ohne Sattel geritten. Der Schüler soll das Pferd richtig fühlen, Takt sowie Bewegungsmuster erkennen und dabei kommen Sitz- und Haltungsfehler des Reiters zum Vorschein.

Meistens ist danach eine Sitzschulung von Nöten, denn viele Reiter haben Probleme mit ihrem Pferd, die durch einen falschen oder verkrampften Sitz ausgelöst werden.                  Wenn der Sitz in allen Gangarten stimmt, geht es an das Lenken des Pferdes. Zuerst wird mit Sidepull oder natürlichem Hackamore geritten. Den Umgang mit einer Trense muß sich der Reiter erst durch ruhige, gefühlvolle Hände verdienen.