Erinnerungen

Diese Seite ist für meine Tiere gedacht, die verstorben sind. Sie haben mich in meinem Leben begleitet, ich habe von ihnen gelernt und sie haben mich geprägt!

Dieses Bild ist 2013 im Januar entstanden. Das Leiden vom Einstellerpferd Maurice wurde durch einschläfern beendet. Dieser Abdruck war noch 2 Wochen zusehen.

Pferd ist gegangen

Dalkan – Express mein Traberwallach, der in Millville USA geboren wurde. Dann ist er in Schweden Rennen gelaufen, danach in Berlin. Er war ein Gewinner! Mit 12 Jahren kam er auf meine Ranch.  Nach weiteren Jahren konnte er sogar wieder galoppieren. Der Galopp ist zwar sehr holprig im Wechsel mit Pass, aber eben Galopp! Und mit 24 Jahren fing er sogar an zu spielen, mit unserem Einsteller Jolly Jumper.

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Billy the Goath

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war mein kastrierter Ziegenbock und Clown der Ranch. Er dachte, er ist ein Pferd. Er lief frei mit den Pferden, stellte sich mit zum Putzen auf und beim Reiten spielte er wilder Bock.

Veit

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Veit mein Friese, war mein Hochzeitsgeschenk

Jacky – Jackson  mein sehr kluger Haflinger. Jackson hatte viel Spass an Zirkuslektionen. Dieses Pferdchen lernte sehr schnell!! Er wurde mir 2012 überlassen. Vorher wurde er als 4jähriger hinter dem Haus gehalten. Er hatte zwar Maurice als Beisteller, der war aber schon viel älter. So war das junge, geistig und damals körperlich fitte Pferd zum herum stehen verdammt. Als er nach 4 Jahren sehr respektlos und unerzogen zu mir kam, war er auch sozial in der Pferdegruppe völlig überfordert.

Seine körperlicher Zustand war eine Katastrophe. Er hustete, die Hufe hatten Rillen, die auf schwere Hufreheschübe hindeuteten. Beim Pullern ließ er den Urin einfach laufen und seine Hinterfüße waren ständig voll gespritz. Erst später wurde mir bewußt, daß er keine Muskeln hatte um sich beim Pullern auf die Hufspitzen zustellen!! Auch die ersten Koppelgänge waren für Jackson eine Belastung, da er in den letzten 4 Jahren nie so viel gelaufen ist.

Jacky 2013 – hatte Jackson sich prächtig entwickelt!!! Er strotzte vor Energie. Die Muskeln waren bestens entwickelt. Die Hufe hatten sich erholt, er hatte viel gelernt und war bestens erzogen. Jackson wollte mit dem Menschen zusammen arbeiten und hatte viel Spaß dabei. Er ließ sich gut reiten und hatte im Wald viel Freude. Jacky machte das Kumpeltrio mit Spotty & Jolly komplett.

Jolly,Spotty & Jackson

Das Schlimmste war aber seine Atmung!!!                                                                          Mehrere Ärzte hatten sich das Elend angesehen. Nach einer Lungenendoskopie war klar, das das Lungenvolumen enorm abgenommen und zäher Schleim alles dicht gemacht hatte. Eine kaputte, zerfallene Lunge konnte ich nicht aufbauen, da half kein feuchtes Heu, kein inhalieren, kein Kortison, es war einfach vier Jahre zu spät. Ich mußte ihn im Juli 2014 über die Regenbogenbrücke mit gerade mal 10 Jahren gehen lassen. Es ist schade um dieses tolle Pferd!!

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Graciano von Cabellahof, „Krümel“ war meine dritte Deutsche Dogge. Er liebte Frauen und wollte mir immer helfen. Wenn ich mit Pferden schimpfte kam er sofort bellte sie an oder wollte sie von mir jagen. Er war ein großer Schmuser. Leider war seine Leidenschaft Igel zu aportieren, egal ob da Stacheln waren! Er hatte einen schweren Herzfehler und ist im Juni 2014 mit nur 5 Jahren unverhofft verstorben.

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Mister Chiprich war meine erste Nachzucht aus weißen Seidenhahn und schwarzem Huhn.
Er war eine Handaufzucht und ein prächtiger Hahn. Chipi kam gelaufen als man ihn rief und man konnte ihn streicheln. Er chipte den ganzen Tag herum und hatte ein kräftiges krähen. Rührend kümmerte er sich um seine 3 braunen Hühner, die er von mir geschenkt bekommen hatte. 2013 hatte er Nachwuchs bekommen. Chipi ist nur 3 Jahre alt geworden, bevor ihn der Fuchs holte!!!

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Monsieur Berti mein Tinkercomp_IMG_0197

mit Kaiserbart und zwei hellblauen Augen. Er war ein sehr, sehr intelligenter Wallach und eine alte Seele. Er lernte sehr schnell und war ein ruhiger, verlässlicher Zeitgenosse. Als er zu mir kam, war er sehr abgemagert, hatte eine nicht trainierte Muskulatur und einen „Hänge“ Rücken. Er trug schwere Hufeisen, weil er immer stolperte. Bei mir lief er Barfuß und stolperte nur, wenn er auf dem Reitplatz nicht gefordert wurde. Zum Schluß war ein Auge grün, da er auf diesem Auge erblindete. Berti hatte auch keine Backenzähne mehr und bekam alle Stunde Heucobbrei. Sein Alter war etwa 25 – 28 Jahre. Leider hatte er ein Sarkoid (Krebs) am Schlauch mit dem ich 5 Jahre herumdokterte.

In großer Trauer haben Berti und ich den Kampf gegen den Krebs 2013 verloren!! Ich mußte ihm helfen zu gehen, da er nicht mehr richtig pullern konnte und der Krebs riesige Auswüchse bekam.

Es wäre auf Bertis Lebensqualität gegangen ihn weiter zu behandeln. Und kein Pferd soll sich quälen, weil ich bei ihrem Verlust so leide. In Gedanken an ein sehr präsentes, uriges, im Aussehen einmaliges Pferd!!!!!!!! Mein Mammut mit den märchenhaft langen Wimpern, mega Mähne, Augen zum ertrinken und dem nicht immer reinlichen Bart ………… viele Tränen, trauriges Herz. Du fehlst seid dem 4.6.2013 , deine Franzi

 

Diwana – Amarillo Warmblutstute

Diwana-Amarillo

war seit 2008 bei mir. Sie genoss 6 Jahre ihren Altersruheplatz bei mir. Die alte Dame hatte mit 25 Jahren, keine Lust mehr am Leben, körperlich extrem abgebaut, das Laufen und Atmen viel ihr schwer. Die Pferdeherde hatte sich schon einen Monat vor Diwanas Einschläferung von ihr getrennt.                                                                                               Früher wurde sie englisch geritten. Als sie zu mir kam, waren beide Seiten von den Sporen des Reiters so verletzt, daß sie bluteten und Felllos waren. Diwana war sehr dünn und schlecht oder besser falsch bemuskelt. Sie hatte die Umstellung auf mein freies reiten ohne Sporen, Trense und Gerte ganz schnell angenommen und war ideal für Umsteiger geeignet. Das zu starke Zügelannehmen hasste sie und lehrte den Reiter loszulassen.      Ich danke Ihr für Ihre Geduld meine Reitschüler herumzutragen und zu lehren!! SIE FEHLT SEIT DEM 15. MAI 2013 !!

Soltero, mein Haflinger,

Soltero

Er war ein sehr fleißiges und gern ziehendes Pferd. Wenn er das Geschirr klappern hörte, kam er schnell angelaufen. Ich kaufte ihn zusammen mit Sissi – Lynn. Dort wurde geschwärmt, wie toll Soltero alleine den Kremser mit 8 Leuten zog. Da er gerne zog wurde er ausgenutzt und überfordert. Sotero war unbeschlagen mit viel zu langen Hufen auf die Straßen geschickt worden, was sich bitter böse später rächte!!!                                Es dauerte über ein Jahr bis er das Buckeln beim Reiten aufgab! Dann war er ein gutes Schulpferd auf der Ranch, bis er 2006 starke Artrose vom Kremserfahren bekam. Es ging ihm den Umständen entsprechend, da er lahmte. Ende August 2011 mußte ich ihn erlösen. Er konnte kaum noch laufen und kam der Pferdeherde nicht mehr hinterher. Für ihn war es in Ordnung, das er „gehen“ sollte nur die Spritze machte ihn sauer!! Und ich war wieder so unendlich traurig.

 

Hummel of Paradies „Paris“

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starb am 9.4.2010. Sie wurde 9 Jahre und 10 Monate. Sie war eine super anhängliche, liebe, liebe Hündin!!! Und jetzt wo sie nicht mehr auf der Ranch ist, fehlt mein Schatten!! Sie war so wohlerzogen … . Auch Rover vermisst die alte Dame.

Katja

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war ein Polnisches Warmblut und wurde nur 18 Jahre. Auch sie kannte ich schon lange, bevor sie in meinen Besitz kam. Sie war traumhaft zu reiten. Ich konnte mit ihr meine Indianershow machen. Ich ritt Katja ohne Sattel, Trense oder Bändele und sprang auch so mit ihr kleine Sprünge. Leider wurde Katja in ihren jungen Pferdejahren sehr früh eingeritten und sollte groß in den Sprungsport einsteigen. Das Sprungvermögen war dafür aber nicht geeignet, also „durfte“ Katja im Anfänger Reitunterricht genutzt werden. Als Katja zu mir kam, waren ihre Sprunggelenke kaputt und ihr Maul hatte dicke Schwielen vom Trensengebiss und den vielen harten Anfängerhänden. Katja mußte Oktober 2007 eingeschläfert werden, sie hinterließ aber April ihre Tochter.

Diva – Santana war mein zweites eigenes Pferd. Eigentlich könnte ich ein Buch über Diva schreiben.(wenn ich Rentnerin bin) Die Kurzfassung: Ich habe sie gekauft, weil sie mir so Leid tat. Diva war nur auf Kampf mit dem Menschen aus. Sie wehrte sich gegen alles. Sie gab keine Hufe, ließ sich nicht auftrensen, war wahnsinnig Kopfscheu ( wurde mal mit der Trense auf den Kopf verprügelt) reiten war kaum möglich. Sie konnte nicht still stehen wenn man aufsteigen wollte, an verladen war gar nicht zu denken und, und, und…. Kurz:

Diva gab mir den Anstoß zu lernen, mich um Pferdewissen zu bemühen und durch Diva bin ich erst zu einer Horsewomen geworden. Diva war bald soweit, daß Anfänger auf ihr reiten konnten und im Gelände war sie ein Verlasspferd. Ich konnte mit ihr ohne alles (Trense,Sattel) reiten und selbst wenn ich ihr die Augen verdeckte vertraute sie mir blind. In den Pferdetransporter ritten wir hinein und rückwärts heraus. Wir hatten eine sehr  innige Beziehung. Danke Diva! Sie war 7 Jahre auf der Ranch und fühlte sich richtig wohl.

Im April 2007 brach Diva auf der Koppel zusammen und konnte die Hinterbeine nicht mehr bewegen. Wir versuchten sie mehrmals aufzustellen und auch meine „Kleine“  kämpfte wie immer, aber sie brach wieder und wieder ein. Ich wußte von ihrer Angst vorm Tierarzt und als der eine Nasensonde schieben wollte und Diva versuchte aufzuspringen obwohl es nicht ging, beendete ich schnell das Vorgehen.

Diva ist in etwa 29 Jahre geworden.

Sie war mir selbst bei ihrem Tod noch eine Lehrerin. So entstand meine Maxime mich nicht aus der Verantwortung zu stehlen, weil es mir nicht gut geht ein Pferd gehen zu lassen. Ich schwor mir das jedes Pferd das Recht hat in seiner gewohnten Umgebung sterben zu können und das auch die Pferdegruppe sich verabschieden kann. Schließlich machen wir die Pferde von uns abhängig und dazu gehört auch Pferdegerechtes sterben!

 

Dolly – war ein edles Brandenburger Warmblut und mein erstes eigenes Pferd. Ich kannte sie schon 12 Jahre und ritt sie gelegentlich, bevor ich sie mit ihren 18 Jahren kaufte. Leider war meine Dolly körperlich in einem sehr schlechten Zustand. Sie war unterernährt und hatte „Spat“. Dolly konnte nur anderthalb Jahre die Pferdeidylle auf der Ranch genießen.              Dolly mußte sich opfern um mir beim Lernprozess für das humane Sterben für Tiere bei zu stehen. Ich hatte Angst vor dem Tod und dem Gedanken mein geliebtes Pferd sterben zu sehen! Wie egoistisch von mir!!! Ich wählte den Schlachter und zum damaligen Zeitpunkt war das für mich in Ordnung. Doch dieses Erlebnis und die Ungewissheit wie es Dolly in den letzten Stunden ihres Lebens erging, verfolgt mich bis heute. Wie hat sie sich gefühlt?? Fremde Umgebung, fremde Leute, der Geruch des Todes und das Gefühl das etwas schlimmes mit ihr passiert.

 

Whiskey, Jack Daniels & Flecki

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meine drei Meerschweinchen. Whiskey und Jack habe ich von einem alten Opa übernommen. Flecki wurde von Lucie gebracht. Alle drei starben 2011. Flecki und Whiskey an Altersschwäche und Jack wurde leider von einer Ratte getötet.

Lacky Lug war krank und starb im Sommer 2010, er war das zweite Zwergkaninchen, welches wegen zu lautem Betragen im Kinderzimmer bei mir abgegeben wurde.

Artos war meine erste Dogge und wurde 10 Jahre und 7 Monate. Er prägte meinen Hundegeschmack und nun sollen es nur noch Doggen sein.

Maffin starb im Sommer 2009 an Altersschwäche, er war eins der Zwergkaninchen.

Schlitzohr war ein wildes, freches und bissiges Zwergkaninchen. Er wohnte leider nur 2 Wochen auf der Ranch, bis er ausbrach und vom Kater Chico lebensgefährlich verletzt wurde.